Berichte und Bilder

Winterwanderung durch folgende Ortschaften und Gebiete:
Gersdorf/Möhrsdorf/Steina/Rehnsdorf/Gänseberg/Steinberg/Schwarzenberg am 12.02.2012

Trotz eisiger Kälte (am Morgen minus 20 Grad) fanden sich 20 Wanderfreunde 9.15 Uhr am Treffpunkt an der Schule in Gersdorf ein. Wir wanderten nach Möhrsdorf zum Gänseberg (327 m) und wurden mit Sonnenschein, Schneeglitzern und Aussicht in die prächtige Winterlandschaft belohnt. In der Nähe des Burgstalles mit Blick auf Steina gab es zur Freude der Wandergruppe einen Glühwein, gesponsert von Fam. Tenne. Weiter ging es durch auf schneebedeckten Wegen durch den  Winterwald zum Ohorner Steinberg (431 m), zur schönen Aussicht an der EBI-Bank, vorüber an der langen Bank und an den vier Linden. Nach 9 – 10 km Wanderung kehrten wir im Gasthaus „Zur Linde“ ein. Gestärkt ging es weiter am Schwarzenberg (413 m) entlang und zwischen Brandhübel (384 m) und Eulenstein zurück nach Gersdorf. Für einen wunderschönen Winterwandertag – Länge 17 km – bedanken sich Jürgen und Elke Tenne.

verantwortlich für die Wanderung  waren Jürgen und Elke Tenne
 20 Teilnehmer waren dabei

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Wir wandern ja so gern ...


Auf unbekannten Wegen zum Schwedenstein
Bei nicht gerade freundlichem Wanderwetter starteten am 20. Februar 23 Wanderfreunde am Schulplatz in Gersdorf ihre geplante Wanderung zum Schwedenstein. Eigentlich nichts Besonderes. Aber die Wanderfreunde Helga und Winfried Thiel hatten abweichend von den üblichen markierten Wanderwegen Wege und Pfade ausgewählt, die auch für die einheimischen Wanderfreunde teilweise unbekannt waren.

Bei guter Stimmung, zunehmend herrlichem Winterwetter und wunderschönen Aussichten erreichten wir unser Ziel.

Nach reichlichem und gutem Mittagessen im Bergrestaurant auf dem Schwedenstein ging es, ebenfalls auf teilweise unbekannten Wegen, zurück zum Ausgangspunkt.

 Die Wanderfreunde bedanken sich ganz herzlich bei den Organisatoren Helga und Winfried.

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Wanderung zum Czorneboh am 16.01.2011

Schon fast traditionsgemäß wurde durch Herma und Thomas Schmidt die erste Wanderung des Kalenderjahres für unseren Verein organisiert.

Bei schönem Wanderwetter war der Parkplatz an der B 6 in Hochkirch unser Treffpunkt. Alle 32 Teilnehmer waren pünktlich und wir konnten uns über das rege Interesse freuen.
Nach einer kurzen Einführung zur Wanderung durch Thomas und dem Verteilen kleiner „Spezialitäten“ durch Gisela Pietsch aus Anlass ihres vor kurzem begangenen „70.“ ging es auf Tour.
Die Wege waren durch das Tauwetter in Mitleidenschaft gezogen, aber einen richtigen Wanderer kann nichts aufhalten. Entlang der offiziellen Fahrstraße laufend, führte unser Weg über Wuischke bis zum Gipfel des Czorneboh. In der Bergbaude aßen wir zu Mittag  und nutzten im Anschluss daran die Zeit zu einer Besteigung des Turmes. Prima Aussichten!
Zurück führte uns der Weg auf der Fahrstraße bis zu den Autos. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Wanderung interessant war und die Beteiligung an dieser Wanderung Maßstäbe für unsere nächsten Wanderungen gesetzt hat.

Dank gilt den Organisatoren Herma und Thomas Schmidt!

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Auf Bacchus´ Spuren

 17.10.2010- Sonntag- herrlicher Sonnenschein. Was macht ein Wanderer an diesem Tag? Richtig- er wählt sich ein lohnendes Wanderziel. Familie Schebesta hatte sich das Weingut der Familie Folde in Pesterwitz bei Freital ausgewählt. Am Vormittag wurden wir bei noch kühlen Temperaturen vom „Chef“ empfangen. Neben der Wanderung war unser „Wanderziel“ auch, etwas über „das Leben des Weins“ zu erfahren. Zunächst ging es deshalb in das Gut selbst, wo schon ein Tisch mit einer der im Gut hergestellten Weinsorten gedeckt war. Er wurde probiert und für sehr schmackhaft empfunden. Nachdem Herr Lars Folde ausführlich über die Weinherstellung in seinem Betrieb berichtete, führte er uns in „seinen Weinberg“. Dort konnten wir uns ein genaueres Bild von den Rebsorten, dem Anbaugebiet und dem Werdegang eines Weinstocks machen. Sehr interessant, denn viele outeten sich als Hobbyweinbauern im eigenen Grundstück. Die fundierten Hinweise des Meisters nahmen alle wissbegierig auf. Nach dem Verkosten weiterer Weinsorten und einem kleinen Imbiss wurde Herr Folde mit Beifall verabschiedet. Inzwischen war es Mittag geworden und es folgte das Mittagessen im Pesterwitzer Gasthof. Wer Lust hatte, konnte im Anschluss daran an einer etwa einstündigen Rundwanderung um Pesterwitz teilnehmen, was der größte Teil der Wandergruppe nutzte. So ging ein sonniger, lehrreicher und weinbeschwingter Tag zu Ende. Für diese interessante Idee einer Wanderung sei an dieser Stelle nochmals der Familie Schebesta gedankt.

Dieter Niese

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An der Wanderung "Rund um Brauna " beteiligten sich 9 Wanderbesessene!
Leider war am Sonntag, dem 26. September sehr schlechtes Wetter und deshalb hatten noch am Morgen einige abgesagt.
Nach dem Anlegen der Regenbekleidung ging es los. Die Route führte uns entlang des Schwosdorfer Wassers durch den Wildgarten am Eisernen Kreuz vorbei Richtung Schwosdorf.
An der Postmeilensäule verweilten wir kurz. Danach ging es linksseitig an Schwosdorf vorbei bis zum Wal-.u.Wüsteberghaus.
Hier konnten wir eine ausführliche Besichtigung des Hauses mit Frau Ziegler durchführen, die uns auch viele Informationen übermittelte.
Dabei wurden die zahlreichen "Projekte" des Wal-.u.Wüsteberghauses angesprochen, wie auch die aus dem Steinbruch Miltitz stammenden "Säulen des Herolds"- eine Dauerleihgabe des Steinbild-hauers Harald Neumann aus Zittau.
Ein besonderer Spaß war das Schätzen des Gewichts eines Kürbisses  Dabei fielen unsere Werte mit ca.38-41kg zu hoch aus (tatsächlich 34,3 kg).
Trotz schlechten Wetters entschlossen wir uns, die Wanderung fortzusetzen. Weiter ging es durch Schwosdorf und den Wildgarten, bis wir schließlich im Bauernstübchen in Brauna die interessante Wanderung ausklingen ließen.
Allen Beteiligten hat es gefallen! Einhellige Meinung: Diese Wanderung sollte bei schönem Wetter nochmals stattfinden.
Jürgen Hantschack

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Über ihre Wanderung „Gersdorf und seine schöne Umgebung“ berichten Elke und Jürgen Tenne:

Am Sonntag, dem 15.08.2010 um 9.00 Uhr, trafen wir uns auf dem Parkplatz beim Rewe-Nahkauf in Gersdorf. Wir staunten sehr über die hohe Teilnehmerzahl, denn 33 Wandersleute, darunter 2 Kinder, hatten sich eingefunden. Feld- und Wiesenwege führten uns von Gersdorf über Weißbach nach Steina. Dort angekommen gab es den ersten längeren Halt. Grund war vor allem die verhältnismäßig große Modelleisenbahnanlage im Freien. Leider konnte der Besitzer die Züge nicht fahren lassen, da er gerade aus dem Urlaub zurück war und die Gleise und Anlagen erst gesäubert werden müssen. Trotzdem erfreuten sich nicht nur die beiden Kinder an der schön gestalteten Anlage. Weiter ging es Richtung Obersteina. Zur Freude aller wurde die Sicht besser und es bot sich eine weite Aussicht auf unsere liebe Heimat. Zwei neu hergerichtete Kinderspielplätze in Steina wurden mit Freude von den zwei jüngsten Wanderern erobert. Weiter ging es zur Taucherschule am Hausstein. Hier bestand die Möglichkeit, einen kleinen Imbiss einzunehmen. Nach der Stärkung in schöner Umgebung wanderten wir nach Möhrsdorf und von da zurück zum Ausgangspunkt. Unsere Wanderung hatte eine Länge von 15 km. Trotz schlechter Vorhersage wurden wir mit gutem Wetter belohnt. Wir danken allen Wanderfreuden für die zahlreiche Teilnahme.  

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Unsere Wanderung zum Breiteberg

18. Juli, früh 7.45 Uhr, Elstraer Markt- die sonntägliche Ruhe wird nur von Lachen und lauten Gesprächen der 21 Wanderfreunde gestört, die sich zur geplanten Fahrt nach Hainewalde sammeln. An diesem Tag macht der Sommer bei Temperaturen um die 17°C, Bewölkung und leichtem Nieselregen eine Verschnaufpause. Vielleicht hatten unsere Wanderführer Helga und Winfried Thiel die hochsommerlichen Temperaturen der vergangenen Tage bei der Festlegung der Route im Kopf, planten sie doch für unsere Wanderung eine lediglich etwas mehr als 10 km lange Strecke. Dafür war der Anfahrtsweg mit 1,5 Autostunden sehr lang.

Gleich in der Nähe des Parkplatzes in Hainewalde begann die Tour, diesmal mit der geführten Besichtigung der Kirche und der daneben befindlichen Gruft. Beeindruckend die auf ihr befindlichen Sandsteinfiguren mit ihren ausdrucksstarken Gesichtern. Unbedingt empfehlenswert für Geschichtsinteressierte und Kunstliebhaber! Weiter ging es zum Wasserschloss und Schloss von Hainewalde. Eine an Potsdam Sanssoussi erinnernde Anlage, die schon deshalb erhaltenswert ist und unbedingt restauriert werden muss. Die fehlenden 20 Millionen Euro sollten doch aufzutreiben sein!

Nach der geführten Einleitung begann die eigentliche Wanderung Richtung Breiteberg. Gegen Mittag erreichten wir die Breitebergbaude. Leider war der Rundblick wegen Bewölkung nicht

so eindrucksvoll wie geplant. Nach dem Mittagessen ging es Richtung Hainewalde entlang der Mandau und vorbei an sorgfältig restaurierten Umgebindehäusern zurück zum Parkplatz.

Helga und Winfried Thiel sei für ihre große Mühe mit der akribisch genauen Planung und der interessanten Idee mit der Führung gedankt.

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Wanderung durchs Bielatal am 20.06.2010

Am 20. Juni, bei schönstem Wanderwetter, machten sich 11 Wanderfreunde auf den Weg, um einen Teil des Bielatales zu erkunden. Zu Beginn erzählte Henry Schmidt, der heutige Wanderführer, einiges zum ehemaligen Kaltwasser-Kurort Schweizermühle. Nachdem es zügig bergauf ging, kamen alle schnell auf „Betriebstemperatur“

Auf den Fotos sind wesentliche Stationen unserer Wanderstrecke erkennbar. Zunächst ging es zum Wetterfahnenfels, Rosengarten, zur Kleinen Bastei und dem Bertablick, von dem aus sich ein wunderbarer Blick auf das Bielatal bot. Weiter ging es über den Sachsenstein (ebenfalls super Aussicht), die Ottomühle, den Kanzelstein stets bergauf und bergab.

Nach kurzer Rast wanderten wir weiter zur Kaiser- Wilhelm- Feste, stiegen zu den Herkulessäulen ab und passierten die Felsengasse. Nach nur noch einem Auf- und Abstieg erreichten wir wieder unsere Autos.Fazit: Durch die vielen Auf- und Abstiege war es eine anspruchsvolle Wanderung: Das schöne Wetter und die vielen verschiedenen Ausblicke ins Bielatal belohnten uns jedoch für unsere Mühen.
Dieter Niese

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Unsere Wanderfahrt nach Polen - Himmelfahrt 2010

Wem der Regen nichts anhaben kann

„Witajcie k nam“ („Herzlich willkommen bei uns“)- so begrüßte uns der Besitzer der „Willa Krystyna“, unserer Unterkunft in Szklarska Poreba (Schreiberhau) am Mittwoch, dem 12. Mai 2010. Sonnenschein und eine wunderbare Bergwelt hatten einige bereits am frühen Vormittag nach Schreiberhau gelockt. Schloss Kynast war ihr Ziel in der Nähe von Hirschberg. Ein Teil unseres Wandervereins, nämlich 17 Wanderfreunde, ließen sich noch am selben Tag von der komfortablen Unterkunft und der schmackhaften polnischen Küche verwöhnen. Aber auch die erst am nächsten Tag ankamen, waren voll des Lobes über die bestens ausgestatteten Zimmer mit moderner Dusche und dem typisch polnischen Essen bestehend aus Vorsuppe (hätte manchmal die Hauptspeise sein können, so toll schmeckte sie), Hauptgang (ein Superlob den Köchen!) und Nachspeise (meist Kuchen oder Buchteln). Bei dem Essen rutschte das polnische Wort für „Guten Appetit“ – smacznego- ganz leicht von den Lippen.

1.  Tag (Donnerstag 13.5.- Männertag): Frisch gestärkt vom abwechslungsreichen, ausgiebigen Frühstück ging es zur ersten Wanderung früh 9 Uhr los. Das Wetter hatte sich leider geändert. Dicke Wolken verdeckten die Sonne vom vorigen Tag. Ein kleiner Aufmunterer waren Ursel Hantschacks „Pullchen“ für alle anlässlich des Männertags. Ein stetiger Anstieg ließ gleich die ersten Schweißtropfen rinnen. Die Berge waren nur zu ahnen. Passend dazu las Dieter Niese einen Text vom „Abendschloss“ vor, das einen einst verborgenen Schatz aus Gold und Edelsteinen enthalten hätte, wie es der aus dem Polnischen übersetzte Text erzählte. Darauf hin suchten alle an den folgenden Tagen- doch keiner fand das verborgene Gold und die Edelsteine. Am stillgelegten Quarzsteinbruch angekommen, nieselte es und Nebel versperrte uns die Sicht auf den tiefen Krater. Dann hatten die Männer „ihr Erlebnis“. Sie konnten das Verbinden zweier Eisenbahnschienen durch aluminothermisches Schweißen verfolgen. Den „Wanderfrauen“ sei es nochmals gedankt, dass sie als Geschenk zum Männertag fast eine Dreiviertelstunde ausharrten. Der Rest des Wegs (10 km) von Jakuszyce aus wurde mit flottem Schritt bewältigt, so dass wir gegen 16 Uhr in der „Willa“ ankamen. Etwa 20 km hatten wir bewältigt- und das am 1. Tag.

2.  Tag (Freitag 14.5.) Es sollte noch schlimmer kommen als gestern. Die Wanderung begann mit stetigem Nieselregen wieder 9 Uhr. Alle 34 Wanderfreunde folgten heute der von Thomas Schmidt ausgearbeiteten Wanderroute. Zunächst ging es steil bergan Richtung „Wysoki Kamien“ , dem „Hohen Stein“ (!058 m). Dort angekommen, waren alle froh, in die überraschenderweise geöffnete Baude gehen zu können. Heißer Tee und Kaffee waren wohl die beliebtesten Getränke und Trost für die Null- Sicht (rundum Nebel!). Leider sollte es die gesamte, etwa 18 km lange Wanderung über die Todeskurve („Zakret Smierci“), den Moltkefelsen („Zbójeckie Skaly“), Niederschreiberhau, den Wackelstein („Chybotek“), das Vlastimil- Hofman- Haus und den Eulenstein („Sowiniec“) nicht besser werden. Wie sagte am Ende Helga Thiel: „Ich fühle mich, als hätte ich nach dem Baden die Sachen angelassen.“ Alle und alles waren bis auf die Haut durchnässt, auch die Rucksäcke. Vom Wackelstein lies sich nur ein verschwommenes Foto machen. Es gab kein trockenes Tuch, um die Linse zu säubern. Der Dauerregen hatte die Stimmung getrübt. Da half nur die erheiternde Episode am Abend. „Günti“ war am „Hohen Stein“ voraus gelaufen und hatte dabei den rechten Weg verfehlt. Aber sein wunderbarer Orientierungssinn führte ihn zurück zur Unterkunft. 4 Stunden früher als die „Hauptgruppe“ konnte er sich frisch geduscht und im Trockenen erholen. Für alle wurde es doch noch ein versöhnlicher Tag- entweder im Cafe, beim Einkauf oder spätestens am Abend beim schmackhaften Drei- Gänge- Menü. Dank der wieselflinken Bedienung von Gabrysia musste keiner lange auf sein Bier oder andere Getränke warten.

3.  Tag (Sonnabend 15.5.) Der Höhepunkt der Wanderreise war geplant- Aufstieg zum Reifträger („Szrenica“) mit vorheriger Besichtigung des höchsten Wasserfalls des Riesen- und Isergebirges, des „Wodospad Kamienczyka“ oder Zackelfall, wie er auf deutsch heißt. Das Wetter war annehmbar- kein Regen, aber 3°C und das Mitte Mai! Rolf Eisold glaubte zwar, bei 12° C loszulaufen, aber er fiel auf einen Schabernack herein. 30 Wanderfreunde (4 wählten aus gesundheitlichen Gründen eine kleinere Rundtour) machten sich erneut pünktlich 9 Uhr auf den Weg Richtung Wasserfall. Der grobsteinige Anstieg bewog einige nach der Besichtigung des „Zackelfalls“, wieder zurück zu laufen und mit der Sesselbahn zum Reifträger zu fahren. Die Anderen bezahlten erst den Eintritt von 5 Zloty in den Nationalpark, um dann den unerwartet steilen Anstieg gemeinsam bis zur „Hala Szrenicka“ und letztendlich dem Reifträger (1362 m) zu bewältigen. Nach ausgiebiger Pause ging eine Gruppe von dort Richtung Elbquelle (Herma und Thomas Schmidt,  Silke und Torsten Weser, Karin und Dieter Schebesta- siehe Fotos) und damit eine etwa einstündige Verlängerung. Der „Rest“ wurde von Dieter Niese vorbei an den „Drei Schweinchen“ (Trzy Swinki), über die Baude „Schronisko pod Labskim Szczytem“ gemütlich nach Schreiberhau zurück geführt. Zeitweise riss der Nebel auf und wir hatten sogar das Vergnügen, die wunderbare Landschaft mit Niederschreiberhau sehen zu können.

Fazit: Ein großes Lob allen Teilnehmern! Besonders erwähnenswert sei, was

1. Die beiden Jüngsten, der 6jährige Loris Oberländer und die 9jährige Katharina Gips

und 2. unsere ältesten Wanderfreunde Gisela Pietsch, Günter Reppe, Jürgen Tenne und Margrit Franke vollbrachten. Sie liefen alle Wanderungen mit, auch die steilsten Anstiege. Insgesamt hat die gemeinsame Fahrt allen gefallen. Es wurde gewandert, mehr oder weniger tiefgründig geredet, geschwatzt, philosophiert, gelästert, gegessen, getrunken, gealbert, gelacht, gedolmetscht, geschlafen, gestritten, gelitten, ein klein bisschen gesungen, gemeckert und – nach Hause gefahren.

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Text und Fotos v. Dieter Niese


Am 18.4.2010 trafen sich die Wanderfreunde bei strahlend blauem Sonnenschein zur geplanten Wanderung.
Auf dem Wanderparkplatz in Dittersbach wurden die Autos abgestellt. 29 Wanderer wollten an diesem herrlichen Frühlingstag die Reize des Wesenitztales erkunden und später die „Schöne Höhe“ erklimmen.
Henry gab zu Beginn einige Informationen zur Wanderung sowie interessante Details am Wegesrand und los ging es.
Vorbei am Schloss Dittersbach traten wir in den Schlosspark ein. Das Schloss wurde im 19. Jahrhundert durch den Kunstförderer Johann Gottlob von Quandt, einem Freund Goethes, rekonstruiert und der Park im Stile eines englischen Landschaftsparks angelegt. Leider sind fast alle Skulpturen verschwunden.
Die Wesenitz abwärts, vorbei an der Teufelkanzel, welche auf der rechten Flussseite zu erkennen ist und vom wilden Fluss umspült wird, den alten Steinbruchsee zur Linken passierend, wanderten wir das romantische Tal abwärts und verließen in Elbersdorf das schroffe Tal.
Nach einigen hundert Metern auf der Straße nutzten wir wieder den das Ufer entlang führenden Wanderweg. Nun wurde es in der Lohmener Klamm wildromantisch. Der bisher das Ufer bildende Granit wird durch Sandstein ersetzt. Vergleiche mit dem Kirnitzschtal sind durchaus angemessen. Interessant für alle war das alte Elektrizitätswerk, wo der Mühlgraben über ein Aquädukt fließt. Nach Passieren des auf hohen Felsen gelegenen Lohmener Schlosses, welches jetzt das Rathaus beherbergt, verließen wir die Wesenitz.
Auf dem Weg nach Porschendorf legten wir eine kurze Mittagsrast ein, um uns für den Aufstieg zur „Schönen Höhe“ zu stärken.
Der weitere Weg durch Porschendorf und Elbersdorf führte an vielen schönen Häusern und Grundstücken vorbei. Auf der Höhe angelangt, wurden wir mit der , wie der  Name schon sagt,  „schönen Aussicht“ belohnt.
Nach kurzer Rast, einigen Worten zum Belvedere, dem Abstieg ins Wesenitztal über den steil abfallenden „Peschelweg“ waren wir schon wieder bei unseren Autos.

 

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hier sind noch mehr Bilder von der Wanderung:

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Erstmals den Weg selber finden …

unter diesem Motto stand der 26. Elstraer Frühlingstest. Am Sonntag, dem 14. März ging es ab 7 Uhr morgens los mit „dem Frühling-Testen“. Temperaturen um 4°C, Regen, Wind, vereinzelte Schneereste und glatte Wegstücken testeten die Strapazierfähigkeit der Kleidung und Wasserundurchlässigkeit der Schuhe, weniger den Frühling. Nur vereinzelte Winterlinge und Schneeglöckchen in den Gärten zeugten vom hoffentlich bald eintreffenden Lenz. Umso erstaunlicher, dass immerhin 142 Wanderwillige den Weg zum Sportzentrum Elstra fanden. 20 davon bewältigten den „langen Kanten“, die 32 km –Strecke, 56 die 23 km, 44 die 14 km und 22 (und ein Hund) die geführte Tour. In gewohnter, souveräner Weise lotste uns Henry Schmidt durch die Umgebung von Elstra. Neben der mehr zu erahnenden schönen Natur warteten noch zwei weitere Ziele auf die Wanderer- die Töpfereien Holland in Elstra und Berndt in Boderitz öffneten einladend ihre Türen, um allen einen Einblick in die schöpferische Arbeit zu geben. Einige Kinder ließen es sich nicht nehmen, selbst ihr handwerkliches Geschick an der Töpferscheibe zu probieren. Willkommen war neben dem warmen Kaffee auch der schmackhafte Buttermilchkuchen bei Berndts. Interessant waren auch Henrys Erklärungen zu den beiden „Schanzen“, den alten Wehranlagen in Prietitz. So verging die Zeit schnell und wir standen auf einmal an unserem Ausgangspunkt, dem Sportzentrum Elstra. Die anderen Wanderfreunde waren schon da oder kamen nach und nach an. Sie werden bestimmt den Weg selbst gefunden haben, denn Material mit der genauen Streckenbeschreibung gab es für alle. In dem Zusammenhang soll Dank den „Helfern am Rande“ gesagt werden, ohne die nichts gehen würde. Mario Oberländer kümmerte sich um die Streckenführung und den Flyer, Herma Schmidt um das „Einchecken“, Klaus Hoekewald und Bernd Weigert um die Statistik und Teilnahmeurkunden, und Thomas Schmidt um das Fotografieren der Teilnehmer. Über den gesamten ordnungsgemäßen Ablauf wachte Dieter Schebesta, unser neuer Vereinschef .

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Unsere Wanderung nach Meißen am 21.02.2010
Am 21. Februar 2010 sollte die geplante 2. Wanderung unseres Vereins nach Gauernitz bei Meißen stattfinden. Sollte- denn die Witterungsbedingungen Schnee und Frost machten dem Unternehmen einen Strich durch die Rechnung. So änderte die verantwortliche Familie Weser kurzfristig die Wanderung in eine Führung durch die altehrwürdige Stadt Meißen. Über 2 Stunden zeigte uns eine bestens mit der Geschichte Meißens vertraute Stadtführerin ihre Heimatstadt. Langer Applaus bestätigte der Frau, dass sie uns Einblicke in viele, dem Unkundigen verborgene Details der Stadt gegeben hatte. Oder wissen Sie, werter Leser dieser Zeilen, was ein "Meißner Fummel" ist? Wir wissen es jetzt, haben es sogar gekostet. Wenn Sie interessiert sind, dann besuchen Sie doch einfach Meißen. Der Dom wird zwar gerade restauriert, ist aber dennoch zu besichtigen. Die Prozellanmanufaktur und der Blick über die Dächer der über 1000jährigen Stadt fasziniert bestimmt auch Sie (siehe Fotos). Und ein Besuch in einer der zahlreichen kleinen Gaststätten wird Sie bestimmt genauso begeistern wie uns, die wir uns wegen des einsetzenden Schneefalls dorthin retteten.
Dieter Niese

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